Monthly Archives February 2015

Finanzierungsmöglichkeiten für Studenten in Hamburg und Baden-Württemberg


Viele verlassen nach der Schule und Baden-Württemberg, um woanders ihr Glück zu finden. Besonders beliebt ist Hamburg. Doch ein Studium kostet Geld. Damit die Investition in die Zukunft möglich ist und nicht zur quälenden Belastung wird, gibt es dazu Finanzierungsmöglichkeiten.

Studieren in Hamburg

Stipendien

Ansprechpartner für eine Studien-Finanzierungsberatung, die auch eine Stipendien-Beratung enthält, ist das Beratungszentrum Studien-Finanzierung, auch BeSt, in Hamburg. Termine sind telefonisch zu vereinbaren und die Beratung findet im Einzelgespräch statt. Stipendien können gewährt werden aus staatlichen Quellen. Diese können sein: die Begabtenförderung, die Deutschland-Förderung oder das Aufstiegs-Stipendium. Nichtstaatliche Quellen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Jobben

doit-kongress stellt Studentenjobs aus Hamburg in drei Kategorien auf seiner Seite ein. Weitere Ausführungen zu Abgaben, Steuern sind dort ebenfalls beschrieben.

Studiengebühren

Die Studiengebühren wurden in Hamburg abgeschafft. Die allgemeinen Verwaltungsgebühren bestehen noch.

Bafög

Beim Bafög handelt es sich um eine Bundesausbildungsförderung. Deshalb gibt es in HH keine abweichenden Bestimmungen oder Antragstellungen. Das Studierendenwerk berät dazu ausführlich.

Einsparungspotentiale bieten in BW und HH das preisgünstige Essen in der Mensa, Wohnen im Studentenheim oder in Wohnanlagen, ermäßigte Tarife für öffentliche Verkehrsmittel und kulturelle Veranstaltungen.

Tip

Der Lebensunterhalt/ Lebensaufwand sollte nicht zu knapp kalkuliert werden. Die Lebenshaltungskosten in BW und HH sind fast identisch. Es kann auch mit der Familie ein

Agreement getroffen werden, dass statt Geschenke zu bestimmten Anlässen hin und wieder ein finanzieller Beitrag geleistet wird. Gute Klausuren öffnen bestimmt gerne das Portemonnaie.

Studieren in Baden-Württemberg

Auf länderspezifische Unterstützungen in BW kann zugegriffen werden:

Stipendien, Jobben, Studiengebühren, Zuschuss durch Eltern und Bafög.

Welche Geldquelle für den Einzelnen infrage kommt, muss individuell betrachtet werden.

Stipendien

Bei den Stipendien gibt es die Möglichkeit der "Leistungsstipendien" und der "weiteren Stipendien". Beide Leistungsarten sind in den Studien-Informationen für BW abrufbar.

Für ein Leistungsstipendium unterstützen private Stiftungen und Förderungswerke begabte junge Menschen in ihrem Studium. Ein Stipendium braucht in der Regel nicht zurückbezahlt werden. Die Höhe und die Vergabe des Stipendiums werden nach unterschiedlichen Kriterien festgelegt

Weitere Stipendien, meist an eine Hochschule gebunden, gibt es unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage und unter Betrachtung der Begabung.

Jobben

Das Studium muss im Vordergrund stehen. Durch einen Job darf es nicht vernachlässigt werden. Deshalb ist sehr sorgfältig abzuwägen, wann und in welcher Form eine Job-Verpflichtung eingegangen wird. Das studentische Hilfswerk, die Praktikumsbörsen oder auch die Personalabteilung der Unternehmen geben dazu Auskunft. An den Schwarzen Brettern in den Hochschulen oder in den Hochschulzeitungen sind die Job-Angebote offeriert.

Bei diesen Einkünften ist zu beachten, dass Bafög- und/oder Kindergeld-Empfänger nur begrenzt hinzuverdienen dürfen. Hierüber gibt das Studentenwerk konkrete Auskünfte.

Studiengebühren

Seit Sommer 2012 werden in BW keine Studiengebühren mehr erhoben. Damit fallen schon mal 500,00 € pro Semester weg. Dafür zahlt das Land BW den Hochschulen einen jährlichen Ausgleich als Qualitätssicherung. Dieser Betrag muss zweckgebunden Verwendung finden und für Bibliotheken, Lehrpersonal und Lernmaterial eingesetzt werden. Die Verwaltungsgebühren von ca. 160,00 € bleiben.

Bafög

Bafög steht jungen Menschen für eine qualifizierte Ausbildung zur Verfügung. Um Bafög zu erhalten, sind einige Voraussetzungen erforderlich. Geprüft werden die Förderungsvoraussetzungen wie die Staatsangehörigkeit, das Alter usw. Zunächst wird geprüft, ob die Ausbildungskosten eventuell durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen oder auch durch das Einkommen der Eltern übernommen werden kann. Detaillierte Informationen geben die Bafög-Ämter der Hochschulen und www.bafög.de.

Eine Alternative zum Bafög und zu Stipendien ist ein

Studien- oder Bildungskredit

Verschiedene Finanzierungsmodelle werden von den Banken angeboten, die einen Teil der Kosten abdecken können. Die Möglichkeiten sollten sorgfältig bedacht und geprüft werden, damit keine Überschuldung eingegangen wird.

Informationen gibt es dazu unter www.l-bank.de, www.kfw-foerderbank.de und www.bildungskredit.de

Von der Schule in den Hörsaal – Wie geht es nach der Schule weiter?


In Deutschland gibt es viele verschiedene Schulsysteme und jedes Bundesland arbeitet mit einer anderen Methode. Dennoch sind sich alle Bundesländer einig, Schüler müssen schon während der Schulzeit auf das Studium vorbereitet werden. Wie im einzelnen sieht aber diese Vorbereitung aus? Nun schon ab der 7. Klasse sprechen Lehrer mit ihren Schülern über Berufe, über Studiengänge, Hochschulen und so weiter. Hier muss sich der/die einzelne Schüler/Schülerin sich so langsam Gedanken darüber machen, welchen Beruf er/sie wählen möchte.

Von kleinen Schulklassen geht es bald in große Hörsäle

Wird man studieren, eine Ausbildung machen, ein duales Studium(studieren und gleichzeitig in einem Betrieb arbeiten ), eine Hoch oder Fachschule besuchen. Welches Berufsziel wird angestrebt. In der Regel führen alle Bundesländer in der 8. Klasse ein Praktikum über 3 Wochen durch, wo der Schüler/ die Schülerin für diese Zeit in einen Betrieb geht, um sich diesen genauer anzusehen.

Für einige fällt nach einem solchen Praktikum sogar schon die Berufswahl oder die Wahl eines Studienganges. Mittlerweile gibt es auch Universitäten, die Praktika oder Ferien "Schnupperkurse" anbieten. Hierzu muss man sich privat oder über die Schule an der entsprechenden Universität bewerben und hoffen, genommen zu werden. Leider kommt es immer wieder vor , das vorwiegend gute und sehr gute Schüler/ Schülerinnen genommen werden. An vielen Universitäten und Hochschulen werden mittlerweile Vorpraktika angeboten oder sind teilweise sogar schon Pflicht, ohne die man sich gar nicht erst an der gewünschten Hochschule, Universität bewerben kann.

Nach der 8. Klasse, der ersten Praktika, werden die Schüler und Schülerinnen dann weitere Informationstage erfahren, in denen Universitäten vorgestellt werden, Adressen genannt werden, wo welcher Studiengang angeboten wird und welche Bundesländer Studiengebühren nehmen oder nicht. Allerdings kann man häufig nicht viele Bundesländer für sein Studiengang wählen oder muss sich auf weiter entfernte Universitäten einlassen. Dies alles wird in den verschiedenen Schulen der Bundesländern unterschiedlich gehandelt.

Wichtig aber ist an allen Schulen, das Schüler und Schülerinnen sich bis zu Beginn der Oberstufe für einen Studienweg entschieden haben, damit sie sich die letzten Schuljahre intensiv auf die Fächer ihrer Begabung und ihres Studienganges konzentrieren können. In Baden-Württemberg zum Beispiel können demnächst studierende als Gasthörer an den Universitäten und Hochschulen sich auf das kommende Studium vorbereiten. Sie müssen sich hierfür nicht an einer Universität einschreiben, sondern nur zu bestimmten Terminen anmelden.

Die Termine werden rechtzeitig von den Universitäten bekannt gegeben. Auch fördern Schulen die baldigen Studenten in den Fächern und trainieren genau die Stärken, die der Schüler, die Schülerin hat. Allerdings wird dieses Training noch nicht an allen Schulen durch geführt und ist durchaus ausbaufähig. Auch zukünftige Studenten aus anderen Bundesländern können sich in Baden-Württemberg als Gasthörer anmelden. Bei diesem Gastsemester kann der baldige Student sein Schulwissen auffrischen und vertiefen, es werden Arbeitsgruppen, die klein gehalten werden, angeboten und man kann sich so optimal auf den baldigen Studien Beginn vorbereiten.

Die Termine werden rechtzeitig von den Universitäten bekannt gegeben. Auch fördern Schulen die baldigen Studenten in den Fächern und trainieren genau die Stärken, die der Schüler, die Schülerin hat. Allerdings wird dieses Training noch nicht an allen Schulen durch geführt und ist durchaus ausbaufähig. Auch zukünftige Studenten aus anderen Bundesländern können sich in Baden-Württemberg als Gasthörer anmelden. Bei diesem Gastsemester kann der baldige Student sein Schulwissen auffrischen und vertiefen, es werden Arbeitsgruppen, die klein gehalten werden, angeboten und man kann sich so optimal auf den baldigen Studien Beginn vorbereiten.

Fazit für alle zukünftigen Studenten ist, das die Vorbereitung für das kommende Studium schon mit dem Praktikum in der 8. Klasse beginnt und in der Oberstufe ausgebaut wird. Training der Stärken durch vertiefende Fächer statt findet und Infoabende/Tage und Angebote der Universitäten wahr genommen werden. Da es mittlerweile immer mehr Studenten und Studentinnen gibt, sollte man auf jeden Fall ein oder mehrere Universitäten ins Auge fassen und sich nicht auf nur eine Universität oder Hochschule fixieren.